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Bosch spart in Abstatt Kosten durch optimierte Flächenauslastung

IoT-gestütztes Space Monitoring in Bürogebäuden.

Problem

Als stark wachsender Entwicklungsstandort sucht Bosch in Abstatt nach Möglichkeiten, um Arbeitsplätze optimal auszulasten und einen hohen Komfort zu gewährleisten.

Lösung

Mithilfe von Sensoren wird erfasst, wie Gebäudebereiche tatsächlich genutzt werden.

Vorteile

Auf Basis der erhobenen Daten ist es möglich, die optimale Anzahl an Arbeitsplätzen und Besprechungsräumen zu finden; der Komfort bleibt erhalten.

"Das Projekt verdeutlichte, dass mithilfe von IoT-Lösungen mehr Komfort für die Gebäudenutzer und eine bessere Auslastung der Gebäudeflächen erzielt werden kann."

Gebäudegestaltung im Spannungsfeld zwischen Komfort und Wirtschaftlichkeit

Abstatt ist ein moderner Entwicklungsstandort der Bosch-Gruppe. Mitarbeiter aus rund 50 Ländern arbeiten dort im Geschäftsbereich Chassis Systems Control und im Tochterunternehmen Bosch Engineering GmbH. Der Standort hat ein eigenes Facility-Management-Team, das für die optimale Gestaltung der Arbeitsplätze verantwortlich ist. Ihr Ziel: ansprechende Arbeitsbedingungen schaffen, aber auch die Wirtschaftlichkeit nicht außer Acht lassen.

In einem gemeinsamen Projekt mit Bosch.IO sollte gezeigt werden, dass mit IoT-Lösungen mehr Komfort für die Gebäudenutzer und eine bessere Auslastung der Gebäudeflächen erzielt werden kann.

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Erfassung der Auslastung mittels Sensoren

In enger Abstimmung – auch mit dem Betriebsrat – wurden 1.350 Sensoren an 1.000 Arbeitsplätzen und in 150 Besprechungsräumen angebracht. Zusätzlich wurden drei Sigfox-Antennen/Router verbaut, um die Netzabdeckung im Gebäude sicherzustellen, das 17.000 m² umfasst.

Graphic showing the Bosch Abstatt case study

Die verschiedenen Stockwerke und Räume des Gebäudes, werden nun digital abgebildet und mit den Daten der Sensoren angereichert.

Die Auslastung der verschiedenen Zonen und Räume ist übersichtlich in einem Dashboard dargestellt. Der Grad der Auslastung ist anhand unterschiedlicher Farben erkennbar. Es werden nur vordefinierte Zonen abgebildet, die mehrere Arbeitsplätze abdecken. Auf eine Auswertung pro Arbeitsplatz wird verzichtet.

Erste Erfolge stellen sich ein

Gebäudebetreiber können zielgerichtete Maßnahmen erst ergreifen, wenn sie wissen, wie Flächen tatsächlich genutzt werden. Sind zum Beispiel Stillarbeitsplätze stark ausgelastet, können sie weitere bereitstellen. Werden Flächen wenig genutzt, können Gebäudebetreiber der Sache auf den Grund gehen und zum Beispiel Maßnahmen gegen Zugluft ergreifen.

Am Standort Abstatt können dank des Space-Monitoring-Projekts ungefähr 50 zusätzliche Mitarbeiter auf gleicher Fläche arbeiten – ohne Komforteinbußen. Dies entspricht einem Einsparpotenzial von rund 300.000 Euro pro Jahr bei marktüblichen Kosten pro Arbeitsplatz.

Weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Komforts geplant

Künftig sollen die verfügbaren Arbeitsplätze sowohl Besuchern mittels großer Bildschirme als auch Mitarbeitern über eine Mitarbeiter-App angezeigt werden. Gebäudenutzer sollen sich so besser zurechtfinden – die Zufriedenheit steigt. Es ist geplant, das Space-Monitoring-Projekt auf weitere Gebäude und Standorte auszuweiten.