Subscribe Find out first about new and important news
  • Share via email
  • Subscribe to blog alert

MANN+HUMMEL:
IoT-Gerätemanagement für Filter

Wie der Filtrationsexperte die Bosch IoT Suite einsetzt, um die Reinigungsleistung zu optimieren und die Effizienz zu steigern.

Problem

Die Weltbevölkerung wächst und immer mehr Menschen zieht es in die Städte. Der Bedarf nach intelligenten Technologien für eine saubere Luft oder sauberes Wasser steigt.

Lösung

Als Teil einer Initiative für intelligente Reinigungstechnologien erhebt und analysiert Mann+Hummel die Daten seiner Filter. Das Unternehmen greift hierbei auf die Gerätemanagement-Software von Bosch.IO zurück.

Vorteile

Durch die Analyse der Daten optimiert Mann+Hummel Reinigungsprozesse. Zudem wird das Unternehmen frühzeitig auf mögliche Probleme aufmerksam gemacht. So vermeidet Mann+Hummel unnötige Ausfälle.

"IoT-Systeme sind so komplex, es gibt keine Einheitslösung – schon gar nicht für spezialisierte Branchen wie die unsere. Unsere Filter sind je nach Anwendungsfall sehr unterschiedlich und erfordern individuelle Lösungen, um unsere Geschäftsabläufe weltweit erfolgreich zu digitalisieren. Daraus ergibt sich eine Vielzahl von verschiedenen Geräten, die gegebenenfalls über den gesamten Globus verteilt sind. Diese müssen effizient verwaltet werden. Professionelles IoT-Gerätemanagement ist für uns ein unverzichtbarer Bestandteil einer umfassenden IoT-Lösung."
HC Ho Leiter MANN+HUMMEL IoT Lab in Singapur

Städte lebenswerter und nachhaltiger machen

Die Weltbevölkerung wächst, gleichzeitig zieht es immer mehr Menschen in die Städte und unser Anspruch an eine gute Lebensqualität steigt. All das hat dazu geführt, dass der Bau und der Erhalt lebenswerter Städte eine drängende technologische Herausforderung geworden ist. Den Regierungen ist dies auch bewusst: Sie erlassen zum Beispiel Gesetze, um die Luft- und Wasserqualität zu verbessern.

Besonders im asiatische Raum ist es eine große Herausforderung, lebenswerte und nachhaltige Städte zu schaffen. MANN+HUMMEL ist ein Unternehmen, das sich diesen Herausforderungen annimmt und in neue Ansätze investiert. Dazu hat es das Internet of Things (IoT) Lab in Singapur als Teil einer Initiative für intelligente Reinigungstechnologien in Leben gerufen. Das Unternehmen nutzt seine Filter nun auch, um Daten zu erheben. Diese speisen Analysen, die dazu beitragen, die Reinigungsleistung und die Effizienz steigern. Auch lassen sich so Ausfälle reduzieren – Probleme können bereits im Vorfeld angegangen werden.

Wo anfangen?

Das IoT zielt darauf ab, sensorgestützte Geräte in einem Netzwerk verfügbar zu machen. Diese speisen Daten in eine Cloud ein, wo sie analysiert werden. Mit einer immer weiter steigenden Zahl vernetzter IoT-Geräte wird es auch immer wichtiger, diese effizient zu verwalten.

Unternehmen müssen sich deshalb über eine umfassende Gerätemanagement-Lösung Gedanken machen. Sie ist eine wichtige Grundlage für IoT-Anwendungen und stellt sicher, dass Unternehmen auch dann den Überblick behalten, wenn zahlreiche Hardware-Konfigurationen im Einsatz und Geräte über die ganze Welt verstreut sind.

IoT-Gerätemanagement ist der erste Schritt

MANN+HUMMEL hat genau das mit Blick auf seine OurAir-Lösungen erkannt: Für Feldversuche werden initial 200 Geräte eingesetzt. Allerdings ist die Lösung für industrietaugliche IoT-Anwendungen gedacht. So ist geplant, jährlich 20.000 Geräte hinzuzufügen. Zahlreiche Sensoren speisen Backend-Anwendungen, die auf der AWS-Cloud-Plattform laufen und Telemetriedaten sammeln.

Die größte Herausforderung von IoT-Anwendungen stellt die Vielfalt an Hardware- und Softwarekomponenten dar. Sie alle müssen gut miteinander zusammenspielen. Es bringt wenig, ein Gerätenetzwerk zu schaffen, wenn man jedes Einzelne manuell verwalten muss. Dies ist nicht nur zeitaufwendig, es kann auch zu hohen Kosten führen. Um dieses Problem anzugehen, greift MANN+HUMMEL auf den Bosch IoT Remote Manager zurück.

Mann + Hummel Feintaubfresser car parking in a big building
MANN+Hummel testet Filter, um die Feinstaubbelastung durch Fahrzeuge zu reduzieren. Das Fahrzeug bietet drei Anwendungen: Ein Filter auf dem Dach trennt die Partikel von der Umgebungsluft. Ein innovativer Innenraumluftfilter schützt die Fahrzeuginsassen. Darüber hinaus verhindert ein neu entwickelter Bremsstaubpartikelfilter, dass Partikel in die Umwelt gelangen.

Die Cloud als Rettung

Mit dem Cloud-Service wird MANN+HUMMEL der Vielzahl und Vielfalt der Geräte Herr. Ganz nach Bedarf können Operatoren Geräte zu Gruppen zusammenfassen. Dies bildet die Grundlage, auf der sie Regeln und Aufgaben definieren, um Vorgänge zu automatisieren.

Der Bosch IoT Gateway Agent ist eine Gerätemanagement-Software, die auf dem Edge-Gerät läuft. Er verbindet sich in regelmäßigen Abständen mit dem Bosch IoT Remote Manager, der alle Informationen in einer zentralen Benutzeroberfläche darstellt. Er überwacht die Geräteflotte aus der Ferne, erstellt relevante Gruppierungen, passt Gerätekonfigurationen an und führt Software-Updates durch. MANN+HUMMEL behält so immer den Überblick, was zu einer höheren betrieblichen Effizienz führt. Zudem spart das Unternehmen Zeit und Kosten, weil es nun eine zentrale Anlaufstelle gibt, um das komplette System zu verwalten.

Eine elegante Lösung für das IoT-Gerätemanagement

Die etablierte Gerätemanagement-Lösung von Bosch.IO hat hier Abhilfe geschaffen. Sie ließ sich ohne Änderung des bestehenden Softwarecodes integrieren. MANN+HUMMEL konnte sich voll auf die Weiterentwicklung der eigenen Unternehmensanwendungen konzentrieren.

Graphic explaining the architecture IoT device management solution

Es kann teuer werden, eine ausreichende Netzwerkbandbreite für Millionen von vernetzten Geräten weltweit instand zu halten. Deshalb greifen wir bei Bosch.IO auf bewährte Verfahren zurück, um unsere Gerätemanagement-Lösung immer weiter zu optimieren.

Für viele Unternehmen ist der Übergang zu einem IoT-Ökosystem ein gewaltiges Unterfangen. Es ist wichtig, alle Aspekte zu berücksichtigen – egal ob es nun das Gerätemanagement, das Zusammenspiel unterschiedlicher Hardware, oder die Betriebsabläufe sind. Nur wenn Unternehmen den Überblick nicht verlieren, können sie IoT-Anwendungen erfolgreich einsetzen.