Erkennen von Fälschungen

Sicherung von Markenwert und Umsätzen

Konsequenzen von Produktfälschungen

Produktfälschungen sind für Hersteller hochproblematisch. Laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) setzten Fälscher und Produktpiraten in den vergangenen Jahren trotz insgesamt stagnierenden Handels immer mehr ab: 2019 gingen 3,3 Prozent des Welthandels auf ihr Konto.

Produktpiraterie schadet Herstellern in vielerlei Hinsicht. Zunächst entstehen ihnen direkte Umsatzeinbußen. Darüber hinaus leiden ihr Markenwert und ihr Ruf drastisch, was den Absatz weiter sinken lässt. Zudem sind Fälschungen innovationsfeindlich, da Unternehmen viel in bahnbrechende Produkte investieren, letztlich aber nicht davon profitieren.

Auch in einem allgemeinen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenhang sind Plagiate sehr problematisch: Sie gefährden nicht nur die Sicherheit und das Wohlergehen der Verbraucher, sondern ziehen große Summen von seriösen Unternehmen ab.

Vorteile auf einen Blick

  • Einnahmeverluste durch Fälschungen verhindern
  • Bekämpfung von Fälschungen auf der Grundlage von Bosch Computer-Vision- und KI-Technologie
  • Ermöglichen zusätzlicher Leistungen wie Produktverfolgung und ein besseres Kundenbeziehungsmanagement

Keine Marke vor Fälschungen gefeit

In den vergangenen Jahren machten Fälscher vor kaum einer Branche und ihren Produkten Halt – ob Luxusartikel wie Uhren oder Designermode, Lebensmittel, medizinische und pharmazeutische Produkte, Spielwaren, Elektronikgeräte oder Fahrzeugteile. Der Onlineshopping-Boom und die damit einhergehende größere Reichweite haben das Problem der Produktfälschungen weiter verschärft. Heute ist kein Unternehmen mehr sicher. Daher sollten Hersteller jetzt durchgreifen, um sich für die Zukunft zu rüsten und ihren Kundenstamm zu sichern.

Aktuelle Lösungen zum Aufspüren von Fälschungen

Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, Plagiaten auf die Schliche zu kommen – beispielsweise Etiketten zum Freirubbeln, Hologramme oder QR-Codes. Da sie alle jedoch schnell an ihre Grenzen stoßen, ist es für viele Hersteller nach wie vor schwierig, ihre Produkte optimal zu schützen. So sind Etiketten zum Freirubbeln zwar unkompliziert, aber nicht besonders benutzerfreundlich. Hologrammaufkleber zeigen zweifelsfrei, ob ein Produkt echt ist, sind aber teuer in der Herstellung. Normale QR-Codes hingegen sind vergleichsweise günstig, aber auch einfach zu kopieren.

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Unsere Lösung: Secure Product Fingerprint

Bosch hat daher eine Digitallösung entwickelt, die Fälschungen mit hauseigener Computer-Vision- und KI-Technologie den Kampf ansagt: Der Secure Product Fingerprint erstellt einen einzigartigen Fingerabdruck eines Produkts und speichert diesen in der Cloud. Hierbei handelt es sich um einen einzigartigen QR-Code mit speziellen Mikrofeatures für zusätzliche Sicherheit („Artifical Fingerprint“) oder eine Abbildung der Produktoberfläche („Natural Fingerprint“). Beide Varianten sind zudem kombinierbar. So können Kunden per Smartphone einen QR-Code oder einen Teil der Produktoberfläche einscannen und mit der Cloud abgleichen, um die Echtheit eines Produkts zu prüfen. Möglich ist dies über WeChat, eine herstellereigene App oder einen üblichen QR-Code-Scanner.

Darüber hinaus bietet die Lösung Tracking-Funktionen und fördert durch die direkte Vernetzung von Herstellern und Verbrauchern das Kundenbeziehungsmanagement.