Eigenverbrauchsoptimierung

Mit vorausschauender Anlagensteuerung den Verbrauch von selbsterzeugtem Strom maximieren und externe Bezugskosten reduzieren.

Eigenen Strom effizient nutzen

Neben den ohnehin stetig steigenden Energieverbrauchskosten und Netznutzungsentgelten nimmt auch der gesellschaftliche Druck für das Umweltbewusstsein von Unternehmen weiter zu. Mit Hilfe von Photovoltaik-Anlagen können sie einen großen Schritt hin zu klimafreundlicher Energieeffizienz machen und gleichzeitig ihre Stromkosten reduzieren. Dazu müssen sie die Anlagen aber effektiv nutzen.

Hier kommt die Eigenverbrauchsoptimierung ins Spiel, die darauf abzielt, die Effizienz der eigenen Solaranlagen zu steigern. Die Grundlage hierfür bildet die Vernetzung von Energieerzeugungsanlagen, die sich nun unter Einbezug ihrer Flexibilität und der Solarstrom-Verfügbarkeit steuern lassen. Damit sind Unternehmen in der Lage, geplante Verbräuche zeitlich so zu verlagern, dass sie den Verbrauch ihres selbsterzeugten Stroms steigern und den externen Netzbezug senken.

Vorteile auf einen Blick

  • Erhöhung des Eigenverbrauchsanteils
  • Reduzierung des Netzbezugs und der Netznutzungsentgelte
  • Intelligente Vernetzung und vorausschauende Steuerung von Anlagen
  • Energetische Optimierung von Produktionsprozessen
  • Reduktion von CO₂-Emissionen

Die Vorteile der Eigenverbrauchsoptimierung für Unternehmen

Gerade Industrieunternehmen und ihre Produktionsstätten sowie Büro- und Gewerbekomplexe sind aufgrund ihres Lastprofils für die Eigenverbrauchsoptimierung prädestiniert.

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Optimaler Ressourceneinsatz

Durch die Flexibilisierung von Anlagen und Prozessen maximieren Betreiber den Verbrauch selbsterzeugter, erneuerbarer Energie.

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Kostensenkungen für Netznutzungsentgelte

Mit der Maximierung des Eigenverbrauchs und den zeitlichen Verbrauchsverlagerungen zugunsten des Eigenverbrauchs senken Betreiber Kosten für den externen Netzbezug.

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Kopplung von Unternehmensszielen und Energieoptimierungspotenzialen

Industrieunternehmen mit erneuerbaren Energieanlagen schöpfen Energieoptimierungspotenziale unter Einbezug der ökonomischen Ziele vollständig aus.

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Energiewende & intelligentes Energiemanagement in der Industrie

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Unsere Lösung: Balancing Energy Network

Klassische Energiemanagement-Lösungen befassen sich meist mit der Darstellung und Aggregation von Energiedaten, die später manuell analysiert werden. Das Balancing Energy Network dagegen ist ein intelligentes Energiemanagementsystem. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) analysiert es nicht nur Energieflüsse, sondern ermöglicht auch eine energieoptimale Steuerung der Anlagen auf Basis zuverlässiger Erzeugungs- und Lastprognosen.

Stromverbrauch ohne Eigenverbrauchsoptimierung.
Eigenverbrauchsoptimierung mit dem Balancing Energy Network von Bosch.IO.
Stromverbrauch ohne Eigenverbrauchsoptimierung.
Eigenverbrauchsoptimierung mit dem Balancing Energy Network von Bosch.IO.

Mit dem Balancing Energy Network gelingt Unternehmen eine energieoptimierte Produktionsplanung unter Berücksichtigung ihrer wirtschaftlichen Ziele. Auf Basis der vorhandenen Flexibilität in der Energieerzeugung lassen sich Teile des Energieverbrauchs in Zeiten verschieben, in denen selbsterzeugte, grüne Energie ausreichend oder im Überschuss vorhanden ist. Um optimale Fahrpläne zu erstellen, bezieht die Lösung Faktoren wie Wetterdaten oder die Schichtplanung ein. Darüber hinaus geben Lastprognosen Aufschluss über den künftigen Energieverbrauch einer Produktionsstätte und schaffen so die optimalen Bedingungen für den Stromeinkauf.

Das Balancing Energy Network trägt insgesamt dazu bei, neben externen Netzbezugskosten auch die CO2-Emissionen von Unternehmen zu senken. Durch eine Kopplung der Lösung an die Wärmeversorgung oder die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge können Unternehmen ihre Energieeffizienz noch weiter erhöhen.